Hermann von Rautenkranz GmbH & Co. KG stellt Insolvenzantrag

  • Muttergesellschaft der niedersächsischen ITAG-Gruppe folgt Töchtern in die Insolvenz
  • Geschäftsbetrieb wird aufrechterhalten

Hamburg, 31. August 2020 | Die Hermann von Rautenkranz GmbH & Co. KG aus Celle hat am 18. August 2020 den Insolvenzantrag beim Amtsgericht Celle gestellt. Damit folgt das Unternehmen seinen Tochtergesellschaften Petroleum Services GmbH und Mechanical Machining Celle GmbH. Diese hatten bereits im März 2020 (Petroleum Services), beziehungsweise im Mai 2020 (Mechanical Machining) Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Celle hat Viktor von Websky von der Kanzlei Reimer Rechtsanwälte zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Die Hermann von Rautenkranz GmbH & Co. KG ist die Holding-Gesellschaft eines 1912 gegründeten Förderunternehmens aus Celle. Sie ist als Dachgesellschaft bis heute Inhaberin mehrerer Förderkonzessionen an Erdöl- und Erdgasfeldern und für die administrative Organisation der gesamten Unternehmensgruppe zuständig.

Auslöser für die wirtschaftliche Schieflage der Hermann von Rautenkranz GmbH & Co. KG waren die vorangegangenen Insolvenzen der zwei Tochtergesellschaften, bedingt durch die angespannte Lage auf dem Erdöl- und Erdgasmarkt. „Die Hermann von Rautenkranz GmbH & Co. KG besitzt als Eigentümerin der betrieblichen Immobilien und mit ihren Dienstleistungen eine zentrale Funktion für die gesamte Unternehmensgruppe. Der Geschäftsbetrieb wird daher vollumfänglich aufrechterhalten“, sagt Viktor von Websky.

Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit bis Ende Oktober 2020 gesichert. Der Sanierungsexperte von Websky analysiert derzeit die Perspektiven der Muttergesellschaft. Dieser Prozess wird noch einige Wochen Zeit beanspruchen.

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