• StaRUG-Verfahren

    Das Wichtigste in Kürze: Was ist das StaRUG-Verfahren? Das StaRUG-Verfahren verfolgt das Ziel, Unternehmen zu sanieren. StaRUG steht dabei für Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz. Im Vergleich zum Insolvenzverfahren setzt das StaRUG-Verfahren noch früher an und ermöglicht damit die Sanierung von Unternehmen, bevor das Unternehmen zahlungsunfähig oder überschuldet ist. Gleichzeitig überschneidet sich das StaRUG-Verfahren in Teilen mit…

  • Krisenfrüherkennung

    Das Wichtigste in Kürze: Was bedeutet Krisenfrüherkennung? Krisenfrüherkennung bedeutet die Einführung und Durchführung von Systemen, die Risiken für ein Unternehmen identifizieren. Hintergrund der Krisenfrüherkennung ist, dass Unternehmen Risiken möglichst frühzeitig erkennen sollen, um Unternehmenskrisen rechtzeitig durch geeignete Maßnahmen abwenden zu können. Ohne Systeme zur Krisenfrüherkennung werden Unternehmenskrisen teilweise zu spät erkannt, sodass eine unternehmenserhaltende Sanierung…

  • Insolvenzverfahren

    Das Wichtigste in Kürze: Was ist das Insolvenzverfahren? Im Insolvenzverfahren wird das Vermögen des Schuldners verwertet, um die Ansprüche der Gläubiger zu befriedigen. Das Vermögen wird durch einen Insolvenzverwalter verwertet und anschließend an die Gläubiger verteilt. Auf diesem Wege soll im Insolvenzverfahren die Gleichbehandlung der Gläubiger gewährleistet werden. Es soll verhindert werden, dass die ersten…

  • Eröffnung Insolvenzverfahren

    Das Wichtigste in Kürze: Was ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens? Das Insolvenzverfahren wird durch einen Eröffnungsbeschluss des Insolvenzgerichts eröffnet. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat für alle Beteiligten erhebliche Auswirkungen (z.B. geht die Kontrolle über das Unternehmen auf den Insolvenzverwalter über). Aufgrund der großen Bedeutung ist für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens ein gerichtlicher Beschluss erforderlich.  Das…

  • Übertragende Sanierung

    Das Wichtigste in Kürze: Was ist eine übertragende Sanierung? Bei einer übertragenden Sanierung wird das Unternehmen auf einen neuen Rechtsträger übertragen, welcher das Unternehmen dann saniert bzw. fortführt. Eine übertragende Sanierung wird grundsätzlich als Asset Deal ausgestaltet. Das bedeutet, dass die Vermögensgegenstände eines Unternehmens verkauft und auf ein neues Unternehmen übertragen werden. Ein Asset Deal…

  • Unternehmensinsolvenz

    Das Wichtigste in Kürze: Wann ist ein Unternehmen insolvent? Ein Unternehmen ist insolvent, wenn einer der drei Insolvenzgründe vorliegt: Wenn ein Unternehmen überschuldet ist, muss der Insolvenzantrag spätestens nach sechs Wochen gestellt werden. Ist ein Unternehmen zahlungsunfähig, muss der Insolvenzantrag spätestens innerhalb von drei Wochen gestellt werden. Liegt die drohende Zahlungsunfähigkeit vor, besteht keine Pflicht,…

  • Masseverbindlichkeit

    Das Wichtigste in Kürze: Was ist eine Masseverbindlichkeit? Als Masseverbindlichkeit gelten Verbindlichkeiten, die nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens entstehen und vorrangig befriedigt werden. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens gilt grundsätzlich der Grundsatz der Gleichbehandlung der Gläubiger. Von diesem Grundsatz werden allerdings teilweise Ausnahmen gemacht. Eine wichtige Ausnahme vom Grundsatz der Gleichbehandlung der Gläubiger sind die Kosten…

  • Regelinsolvenz

    Das Wichtigste in Kürze: Was ist die Regelinsolvenz? Die Regelinsolvenz ist das “normale” Insolvenzverfahren für Unternehmen und Selbstständige. Das Regelinsolvenzverfahren ist das Grundmodell des deutschen Insolvenzverfahrens. Das Ziel des Regelinsolvenzverfahrens besteht darin, das Vermögen des Schuldners zu verwerten, um die Gläubiger zu befriedigen. Ist eine Privatperson insolvent, findet grundsätzlich das Verbraucherinsolvenzverfahren statt, ist ein Nachlass…

  • Zahlungsunfähigkeit

    Das Wichtigste in Kürze: Was ist die Zahlungsunfähigkeit? Die Zahlungsunfähigkeit liegt vor, wenn ein Schuldner nicht in der Lage ist, seine fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen, § 17 Abs. 2 InsO. Ein Unternehmen oder eine Person ist also zahlungsunfähig, wenn das kurzfristig verfügbare Geld nicht ausreicht, um die fälligen Verbindlichkeiten zu decken. Um ermitteln zu können,…

  • Insolvenzgeld

    Das Wichtigste in Kürze: Was ist das Insolvenzgeld? Als Insolvenzgeld werden Zahlungen der Agentur für Arbeit an Arbeitnehmer von insolventen Unternehmen bezeichnet. Vereinfacht gesprochen zahlt die Agentur für Arbeit im Rahmen einer Insolvenz für drei Monate das Gehalt und versucht später, das Geld vom insolventen Arbeitgeber zurückzuerhalten. Arbeitnehmer erhalten das Insolvenzgeld nur, wenn sie kein…