Erfolgreiche Sanierung bei Baltic Fenster & Türen GmbH

  • EGE-Gruppe übernimmt nordfriesisches Traditionsunternehmen
  • Arbeitsplätze in Schleswig-Holstein bleiben erhalten
  • Marke Baltic wird weitergeführt

    Hamburg, 3. August 2018 | Der Insolvenzverwalter der Baltic Fenster & Türen GmbH aus Nordfriesland, Peter-Alexander Borchardt von Reimer Rechtsanwälte, hat das Unternehmen mit dem Produktionsstandort Langenhorn mit Wirkung zum 1. August 2018 verkauft und somit saniert. Erwerber ist die EGE-Gruppe, die sämtliche der aktuell 80 Mitarbeiter vor Ort übernimmt. Dem Verkauf waren intensive Verhandlungen mit zahlreichen Interessenten vorausgegangen. Baltic hatte im vergangenen Februar Insolvenzantrag gestellt.

    Die EGE-Gruppe wird den Firmennamen Baltic fortführen. „Die Marke Baltic ist überregional als Garant für hochwertige Kunststofffenster und Türen bekannt“, so der neue Geschäftsführer des Unternehmens, Jörg Brachmann. Erhalten bleibt dem Unternehmen auch die Verbindung zur Gründerfamilie Christiansen: „Ich freue mich mit unseren Mitarbeitern und Kunden, dass wir mit der EGE einen starken Partner gefunden haben, mit dem der Standort Langenhorn wieder in eine wirtschaftlich stabile Zukunft blickt“, sagt Jens Christiansen, der ebenso wie sein Bruder Ove Christiansen weiterhin für Baltic tätig sein wird.

    Die EGE-Gruppe ist bereits seit Anfang der 70er Jahre auf die Entwicklung und Fertigung qualitativ hochwertiger Fenster und Türen spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt in der Zentrale im nordrhein-westfälischen Verl und an den beiden weiteren Standorten in Grimma und Sangerhausen insgesamt mehr als 400 Mitarbeiter. „Baltic stellt eine hervorragende Ergänzung unseres Produktportfolios dar. Die EGE und Baltic werden gegenseitig von ihren unterschiedlichen Stärken profitieren“, sagt Thomas Schröder, geschäftsführender Gesellschafter der EGE-Gruppe.

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