Insolvenzverfahren des Eisenbahnunternehmens Helrom erfolgreich abgeschlossen

  • Gericht bestätigt Insolvenzplan des Insolvenzverwalters Thomas Rittmeister
  • Investorenprozess von PwC führt zu tragfähiger Sanierung
  • Unternehmen wird mit Investorengruppe HRG als Mehrheitsgesellschafter unter Leitung der bisherigen Geschäftsleitung fortgeführt

Frankfurt am Main, 21. Januar 2026| Das Sanierungsverfahren der Helrom GmbH hat rund sechs Monate nach dem Insolvenzantrag im Juli 2025 ein erfolgreiches Ende gefunden: Der von Insolvenzverwalter Thomas Rittmeister vorgelegte Insolvenzplan wurde am 20. Januar 2026 von der Gläubigerversammlung angenommen und vom Amtsgericht Frankfurt am Main rechtskräftig bestätigt. Helrom ist finanziell stabilisiert sowie gesellschaftsrechtlich und operativ neu aufgestellt. Damit ist der Sanierungsprozess des auf intermodale Schienentransporte spezialisierten Unternehmens gelungen und das Insolvenzverfahren wird zeitnah beendet.

Grundlage des Sanierungserfolgs ist ein strukturierter Investorenprozess, der vom Insolvenzverwalter Rittmeister, Partner der Kanzlei REIMER, gemeinsam mit dem PwC M&A-Team um Timo Klees (Partner), Fabian Dalka (Director) und Julius Karp (Senior Manager) umgesetzt wurde. Im Ergebnis übernimmt der bisherige Mehrheitseigner HRG sämtliche Geschäftsanteile und stattet das Unternehmen mit zusätzlichem Kapital aus. Die operative Fortführung des Geschäftsbetriebs war während des gesamten Verfahrens gewährleistet.

Im Zuge der Sanierung wurde Helrom neu kapitalisiert und gesellschaftsrechtlich geordnet. Gesellschafterin ist fortan die Investorengruppe HRG, die über eine neue Holdingstruktur langfristig in das Unternehmen investiert. Bestehende Finanzierungspartner, darunter The Greenbrier Companies, Deutsche Leasing Finance und Société Générale, unterstützen das Unternehmen weiterhin und sind künftig noch enger eingebunden.

„Das Verfahren wurde von Thomas Rittmeister und seinem Team mit viel Umsicht geführt. Sie haben entscheidend dazu beigetragen, dass der Betrieb während der Insolvenz fortgeführt werden konnte und eine tragfähige Lösung für das Unternehmen gefunden wurde“, sagt Roman Noack, Geschäftsführer und Mitgründer der Helrom GmbH.

Auch Rittmeister selbst zieht ein positives Fazit: „Der Sanierungserfolg ist vor allem dem außergewöhnlichen Engagement der Mitarbeitenden zu verdanken. Sie haben den gesamten Prozess konstruktiv unterstützt und den Geschäftsbetrieb während des Verfahrens stabil gehalten.“

Dank gebühre zudem dem Team der Kanzlei REIMER mit den Anwälten Dr. Stephan Schoppe, Jannik Funnemann, Joachim Lotter und Henning Kölsch sowie der M&A-Beratung PwC und PwC Legal (Steuerrecht).

PwC begleitete den Investorenprozess als exklusive M&A-Beratung und adressierte hierfür nationale wie internationale Interessenten. Fabian Dalka, Director bei PwC, erklärt: „Der Investorenprozess und die Transaktionsumsetzung waren von hoher Komplexität geprägt. Das Ergebnis zeigt, dass in enger Abstimmung mit allen Stakeholdern auch in einem anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld Transaktionen aus Insolvenzsituationen heraus möglich sind.“

Pressekontakt

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