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Insolvenzverfahren über Wittkemper Living GmbH eröffnet

  • Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter

  • Insolvenzverwalter setzt Investorengespräche fort

Hamburg, 1. Mai 2019 | Am 1. Mai 2019 hat das Amtsgericht Hamburg das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Wittkemper Living GmbH eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde der Hamburger Sanierungsexperte und Rechtsanwalt Peter-Alexander Borchardt von der Kanzlei Reimer Rechtsanwälte ernannt. Das renommierte Hamburger Handelsunternehmen für Wohnaccessoires und Einrichtungsgegenstände hatte am 28. Februar 2019 Insolvenzantrag gestellt. Wie schon im vorläufigen Insolvenzverfahren wird der Geschäftsbetrieb auch nach Verfahrenseröffnung uneingeschränkt fortgeführt.

Wittkemper Living lässt seine Ware nach individuellen Vorstellungen und Designvorgaben überwiegend in Asien produzieren. Der Verkauf erfolgt auf unterschiedlichen Vertriebskanälen. Dazu zählt insbesondere der Vertrieb über sog. Cash & Carry Großhandelsmärkte sowie Shop-in-Shop-Flächen in Karstadt-Filialen. Hinzu kommt derzeit noch der Onlinehandel über ein eigenes Portal sowie die Belieferung von Versandhändler wie Westwing oder Home24. Ferner beliefert Wittkemper den stationären Einzelhandel in Deutschland und in benachbarten europäischen Ländern, zum Beispiel Obi-Baumärkte. Der Fokus der strategischen Neuausrichtung liegt aber auf dem Ausbau des Shop-in-Shop Geschäfts.

Die Ware von Wittkemper unterscheidet sich von den Artikeln seiner Wettbewerber durch die individuelle Handschrift der Inhaber, das kreative und trendige Design sowie eine überdurchschnittlich hohe Qualität. „Für eine erfolgreiche Fortführung des Unternehmens dürfte es unverzichtbar sein, an diesen Unterscheidungskriterien festzuhalten und die klar erkennbare Persönlichkeit des Unternehmens zu bewahren, um sich so von den großen Wettbewerbern abzuheben“, sagt Insolvenzverwalter Borchardt.

Der Insolvenzverwalter will die schon weit fortgeschrittenen und sehr aussichtsreichen Investorengespräche kurzfristig abschließen, um den Geschäftsbetrieb möglichst zeitnah im Wege des Asset Deals übertragen zu können.