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Sanierung der nordfriesischen Baltic Fenster & Türen GmbH läuft

• Amtsgericht Husum eröffnet Regelinsolvenzverfahren
• Insolvenzverwalter Borchardt führt Unternehmen fort
• Großes Investoreninteresse – auch an Schwestergesellschaft aus Thüringen

Hamburg, 2. Mai 2018 | Am 1. Mai 2018 hat das Amtsgericht Husum das Insolvenzverfahren über die Baltic Fenster & Türen GmbH aus Langenhorn in Nordfriesland sowie über deren Schwestergesellschaft Baltic TH Fenster & Türen GmbH aus dem thüringischen Korbußen eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde der Sanierungsexperte Peter-Alexander Borchardt von der Kanzlei Reimer Rechtsanwälte bestellt. Er leitete bereits die jeweiligen vorläufigen Insolvenzverfahren und wird nun beide Unternehmen im Regelinsolvenzverfahren fortführen.

„Jetzt geht es darum, auf die bereits erzielten Sanierungserfolge aufzusetzen, diesen Prozess voranzutreiben und ihn möglichst bis Ende Juni 2018 abzuschließen“, sagt Borchardt. Aktuell liegen für beide Unternehmen bereits Übernahmeangebote aus dem ganzen Bundesgebiet vor, die vom Team des Insolvenzverwalters ausgewertet und nachverhandelt werden. „Daneben haben sich noch weitere Interessenten gemeldet und mir die Abgabe ihrer Offerten avisiert“, berichtet Borchardt. Geschäftsführung, Belegschaft und ein treuer Kundenstamm stehen weiter loyal zum Unternehmen.

Das 1980 gegründete Unternehmen Baltic Fenster & Türen GmbH produziert in Langenhorn in einer automatisierten Fertigungsanlage täglich rund 700 Fenstereinheiten für Kunden in Deutschland und für den internationalen Markt. Am strategisch wichtigen Standort Korbußen werden vor allem hochwertige Haustüren hergestellt.

Zum Insolvenzverwalter: Peter-Alexander Borchardt ist Partner der Kanzlei Reimer Rechtsanwälte, die zu den meistbestellten Insolvenzrechtskanzleien Deutschlands zählt. Persönlich ist Borchardt mit der Region im hohen Norden bestens vertraut: In den vergangenen Jahren hat er hier bereits zahlreiche Unternehmen saniert und damit zum Erhalt von hunderten Arbeitsplätzen beigetragen.