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Schacht & Westerich Papierhaus GmbH Filialen der insolventen Einzelhandelskette verkauft

• 45 Arbeitsplätze in fünf Hamburger und Bremer Standorten gerettet

• Geschäftsbetrieb und Onlineshop laufen weiter

• Betrieb der Filiale im Hamburger Hanseviertel bis Weihnachten gesichert

Hamburg, 26.Oktober | Der Insolvenzverwalter der traditionsreichen Papier- und Schreibwaren Einzelhandelskette Schacht & Westerich Dr. Tjark Thies hat drei Hamburger Filialen sowie den Onlineshop erfolgreich an zwei Hamburger Unternehmer verkauft. Diese werden die drei Filialen und den Onlineshop in einem gemeinsamen Unternehmen weiterführen. Zeitgleich wurden eine Filiale und die Montblanc-Boutique in Bremen an die Bremer Schreibkultur GmbH (ehemals Dörrbecker Schreibkultur GmbH) verkauft. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. „In diesem Handelssegment ist es besonders wichtig, für das Weihnachtsgeschäft solide aufgestellt zu sein, um Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden die nötige Ruhe und Sicherheit zu geben“, sagt Thies von der Hamburger Kanzlei Reimer Rechtsanwälte. „Insofern sind wir froh, dass wir den Verkauf nur vier Wochen nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfolgreich vollziehen konnten.“ Durch die Übertragungen der insgesamt fünf Filialen und des Onlineshops werden 45 Arbeitsplätze erhalten. Der Geschäftsbetrieb des vor knapp 200 Jahren gegründeten Unternehmens läuft in den Hamburger Filialen im Alstertal Einkaufszentrum, Elbe Einkaufszentrum und Quarree Wandsbek weiter. Das gleiche gilt für die Bremer Filialen Katharinenklosterhof und die Montblanc-Boutique. Für die Filiale im Hanseviertel konnte bislang kein Käufer gefunden werden. Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs mit dem Onlinehandel, gepaart mit einer kostenintensiven Verkaufsfläche von insgesamt 600 Quadratmetern in bester Hamburger Innenstadtlage, ergab sich für diese Filiale aus Käufersicht bislang noch keine wirtschaftlich sinnvolle Fortführungsprognose. Dies liegt auch daran, dass der Bereich um die Filiale vor einem umfangreichen Umbau steht, der eine mehrmonatige Schließung der Verkaufsräume notwendig macht. „Die Filiale im Hanseviertel soll dennoch bis über das Weihnachtsgeschäft hinweg weitergeführt werden. Wir hoffen, bis dahin eine Lösung für den Erhalt der Filiale gefunden zu haben“, so der Insolvenzverwalter.

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