Schuhhersteller Sioux GmbH stellt Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung

  • Thomas Rittmeister zum vorläufiger Sachwalter bestellt
  • Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter
  • Drastische Umsatzeinbrüche im B2B-Geschäft nach Corona-Lockdown

Frankfurt a. M., 18. Juni 2020 | Der Schuhhersteller Sioux GmbH mit Sitz in Offenbach a.M. sowie im württembergischen Walheim hat am 15. Juni 2020 beim Amtsgericht Offenbach a.M. Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Das Gericht hat daraufhin den Frankfurter Rechtsanwalt Thomas Rittmeister von Reimer Rechtsanwälte zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Der Geschäftsbetrieb des Unternehmens mit einen Jahresumsatz von rund 24 Millionen Euro läuft uneingeschränkt weiter. Sonstige Unternehmen der Sioux-Gruppe sind von dem Antrag nicht betroffen.

Die Sioux GmbH betreibt das Geschäft der Sioux-Gruppe mit Fachhändlern (B2B). Dieses war nach dem Corona-Lockdown im vergangenen März fast vollständig zum Erliegen gekommen und hatte sich auch bis Mitte Juni nicht deutlich erholt. Als zudem eine angestrebte Finanzierung auf Basis bestehender Corona-Programme scheiterte, entschloss sich die Geschäftsführung 66 Jahre nach Gründung des Unternehmens zu dem gerichtlichen Sanierungsverfahren.

Ziel des Sioux-Geschäftsführers und CEOs der Sioux-Gruppe, Lewin Berner, ist die Sanierung und Fortführung des Unternehmen dank der Möglichkeiten eines Insolvenzplans. „Sioux ist eine extrem starke Marke im deutschen Schuhmarkt. Bis zur COVID-19-Krise waren die Geschäftszahlen nach ersten Untersuchungen positiv und vielversprechend für das gesamte Jahr 2020“, sagt der vorläufige Sachwalter Rittmeister. „Es besteht daher berechtigter Grund zur Zuversicht, dass Sanierung und Fortführung des Unternehmens gelingen können – zumal die wichtigsten Lieferanten ihre Unterstützung avisiert haben.“

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