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Max Straube GmbH & Co. KG

Innerhalb von nur fünf Wochen konnte der Betrieb der Max Straube GmbH & Co. KG sanierend auf eine Tochtergesellschaft der Kremsmüller KG übertragen werden. Alle 54 Arbeitsplätze bleiben erhalten.

Am 1. Oktober 2015 eröffnete das Amtsgericht Hamburg das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Max Straube GmbH & Co. KG. Bei der Schuldnerin handelt es sich um einen alt eingesessenen Rohrleitungsverleger. Die Schuldnerin mit Sitz in Chemnitz betreut bundesweit Baustellen vor allem im Kraftwerkbau. Das Amtsgericht bestellte Herrn Rechtsanwalt Dr. Tjark Thies zum Insolvenzverwalter. Dieser hatte in enger Abstimmung mit der Geschäftsleitung den Geschäftsbetrieb zuvor nahezu ungeschmälert fortgeführt. Ausschließlich die defizitären Bauprojekte, bei denen die Kunden nicht zur Verbesserung bereit waren, wurden stillgelegt. Nach einem intensiven Bieterprozeß mit letztlich sechs verbliebenen Interessenten, veräußerte Tjark Thies den Betrieb unmittelbar nach der Insolvenzeröffnung an eine Tochtergesellschaft des österreichischen Kremsmüller Konzerns. Dieser war nicht nur der Höchstbietende, sondern sicherte auch zu, den Betrieb mit allen Arbeitnehmern in Chemnitz langfristig zu halten. Dadurch bedingt ist es nicht nur möglich geworden, den Mitarbeitern eine solide Zukunft, sondern auch den Gläubigern eine überaus hohe Quote zu bieten.