Imtech Deutschland: Chemnitzer Tochterunternehmen Max Straube beantragt Insolvenz

  • Verflechtungen und Entfall von Kreditbürgschaften waren Anlass für Insolvenzantrag
  • Dr. Tjark Thies zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt
  • Löhne und Gehälter der 60 Mitarbeiter vorerst gesichert

Hamburg, 31. August 2015 | Am 27. August 2015 hat die Max Straube GmbH & Co. KG aus Chemnitz beim Amtsgericht Hamburg Insolvenzantrag gestellt. Das Spezialunternehmen für Kraftwerkstechnik, Kälte- und Wärmeerzeugung sowie Rohrleitungsbau ist ein selbstständiges Tochterunternehmen der insolventen Imtech Deutschland GmbH & Co. KG. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Tjark Thies von der Hamburger Kanzlei Reimer Rechtsanwälte bestellt.

„Maßgeblicher Anlass für den Insolvenzantrag waren die Verflechtungen mit der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG und der Royal Imtech N.V. sowie der Entfall von Kreditbürgschaften“, sagt Thies. Die Banken und Kreditversicherer hatten aufgrund der Insolvenz der Muttergesellschaft den Kreditrahmen gekündigt. „Bürgschaften sind für ein Unternehmen wie Max Straube unverzichtbar. In der gegenwärtigen Gesamtsituation ist es aber nahezu unmöglich, neue Bürgschaftsgeber zu finden“, so Thies. Durch die Insolvenzantragstellung sei es nun möglich, den Betrieb befreit von den Altlasten fortzuführen. Gespräche mit ernsthaften Interessenten hätten bereits stattgefunden, so dass man optimistisch sei, den Betrieb kurzfristig sanierend übertragen zu können.

Die Max Straube GmbH & Co. KG beschäftigt rund 60 Mitarbeiter. Deren Löhne und Gehälter sind für zunächst drei Monate durch die Bundesagentur für Arbeit abgesichert.

Das Insolvenzeröffnungsverfahren ist Teil der Gesamtsanierung der Imtech Deutschland GmbH & Co. KG unter Leitung des vorläufigen Insolvenzverwalters  Peter-Alexander Borchardt, ebenfalls von der Hamburger Kanzlei Reimer Rechtsanwälte.

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